Arbeitsweise Hochzeitsfotografie

Arbeitsweise Hochzeitsfotografie, eine kleine Beschreibung…

Meine Arbeit als Hochzeitsfotograf setzt sich aus drei (vier)Teilen zusammen:

  • Der Reportageteil (Ankunft der Braut, Einzug, Ringwechsel, Unterschriften und der Auszug).
  • Das Brautpaarshooting. Bei Ganztagsreportagen kommen noch die Vorbereitungen der Braut und des Bräutigams hinzu.
  • Die Gruppenaufnahmen, da sollte man schon eine halbe Stunde einplanen und sich ein wenig Zeit lassen. Das Brautpaarshooting, hierfür benötige ich ca.: eine Stunde.
  • Gut, nun der vierte und aufwendigste Teil, die Aufarbeitung der ganzen Aufnahmen.

Meine Arbeitsweise würde ich wie folgt beschreiben:

Zu 100 % wachsam, mit geschultem Auge immer nah am Geschehen, ohne dabei aufdringlich zu werden, oder gar die Zeremonie zu stören. Ich bin immer präsent und durch meine jahrelange Erfahrung als Hochzeitsfotograf bin ich auf die Abläufe einer Hochzeit vorbereitet. Dies gibt mir die nötige Routine und die Sicherheit auf jede Situation blitzschnell reagieren zu können.

 

Thema Blitz: 

Ich versuche, wo immer möglich auf das Blitzgerät zu verzichten. Somit erhalten Sie Bilder von besonderer Natürlichkeit. Blitzlicht benutze ich nur, um Schatten ein wenig aufzuhellen oder Bewegungen einzufrieren. Ich bin kein großer Freund von zuviel Equipment, ich arbeite bevorzugt mit dem vorhandenem Licht und setze nur bei Bedarf auf ein Systemblitz, oder ich nutze Reflektoren, um den manchmal zu hohen Kontrastumfang für die Kamera auszugleichen 😉

 

Ausrüstung: 

Fotografiert wird mit digitalen SLR’s von Canon, ich persönlich bevorzuge Cropkameras, diese sind ein wenig leichter und ich brauch nicht so große Optiken, ist meiner Meinung nach ein wenig unauffälliger, vor allem wenn aus darum geht, die Feier festzuhalten. Ferner habe ich nicht so viele Randunschärfen, wie bei Vollformatkameras bei bestimmten Optiken schon mal der Fall sein kann. Das Freistellungspotenzial ist leicht geringer, lässt sich aber wieder wettmachen mit Photoshop. Allerdings ist das wieder von Vorteil bei Gruppenfotos. Nun gut, ist auch nur meine persönliche Erfahrung.

Es ist im übrigen immer eine Ersatzausrüstung mit an Bord, man kann ja nie wissen. Bisher ist aber noch kein Ausfall zu beklagen gewesen. Die Kameras sind doch robuster, als man glauben mag und die haben schon eine Menge miterlebt.

 

Mein Stil:

Hm… ja, ich mag gerne schwarz- weiß Bilder, starke Kontraste. Worauf ich nicht abfahre, sind gestellte Bilder, wo ich Regieanweisungen gebe um das Brautpaar in allen möglichen Posen vor und hinterm Baum zum klemmen.
Vielmehr mag ich die Natürlichkeit der Brautpaare. Seien Sie einfach Sie selbst, machen Sie worauf Sie gerade Lust haben. Ich versuche auch die Umgebung mit einzubringen.

Thema Schlechtwetter:

Ja das liebe Wetter, leider hab ich als Fotograf auch keinen Einfluss auf das Wetter. Aber keine Panik, auch bei regnerischem Wetter lassen sich durchaus schöne und vor allem stimmungsvolle Bilder machen. Aber sollte aufgrund von monsumartige Regenfälle, das einem schon fast Schwimmhäute zwischen den Fingern wächst, biete ich Ihnen an, das Brautpaar- Shooting an einem anderem Tag durchzuführen, es fallen dabei lediglich für Sie die Fahrt/Reisekosten an. Bisher ist das aber nur ein einziges Mal vorgekommen.

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